Mobilfunkverträge & Smartphones in Deutschland
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Häufig gestellte Fragen zu Mobilfunkverträgen und SIM-Karten in Deutschland
Welche Arten von Mobilfunkverträgen gibt es?
In Deutschland gibt es mehrere Arten von Mobilfunkverträgen:
- Prepaid-Verträge: Sie laden Guthaben im Voraus auf und nutzen die Dienste, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Ideal für die vorübergehende Nutzung oder zur Kostenkontrolle.
- Postpaid-Verträge (Laufzeitvertrag): Bieten einen monatlichen Nutzungsplan gegen feste Gebühren. Enthalten in der Regel unbegrenztes Datenvolumen und Anrufe.
- Verträge mit Smartphone: Das Mobiltelefon ist im Vertrag enthalten und wird in monatlichen Raten gezahlt. Verfügbar für die neuesten Modelle wie iPhone, Samsung und Xiaomi.
- Daten-only-Verträge: Nur für Tablets und Modems, bieten Internet ohne Telefonie.
Wie werden die Kosten für Mobilfunkverträge bestimmt?
Die Kosten eines Vertrags hängen ab von:
- Vertragsart: Prepaid oder Postpaid. Postpaid-Verträge sind meist teurer, bieten aber mehr Leistungen.
- Tarif und enthaltene Leistungen: Datenvolumen (10 GB, 20 GB, unbegrenzt), 5G-Geschwindigkeit, Inlands- und Auslandsgespräche sowie SMS.
- Smartphone-Modell: Neuere Handys (iPhone 15, Galaxy S24) erhöhen den Vertragspreis.
- Vertragslaufzeit: Längere Verträge (24 Monate) sind monatlich oft günstiger.
- Mobilfunknetz: Verträge in den Netzen von Telekom, Vodafone und O2 unterscheiden sich in Preis und Abdeckung.
Wie lange ist die übliche Laufzeit von Mobilfunkverträgen?
In der Regel beträgt die Vertragslaufzeit 12 bis 24 Monate, insbesondere bei Verträgen mit Smartphone. Seit 2021 müssen Anbieter auch Verträge mit maximal 12 Monaten Laufzeit anbieten. Prepaid-Verträge haben keine Mindestlaufzeit und können jederzeit beendet werden.
Wie kann man Mobilfunkverträge kündigen?
- Prepaid-Verträge: Jederzeit ohne Vertragsstrafe kündbar.
- Postpaid-Verträge (Laufzeitvertrag): Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel 3 Monate zum Vertragsende. Seit dem 1. Dezember 2021 gilt: Nach Ablauf der Mindestlaufzeit monatlich kündbar.
- Rufnummernmitnahme: Sie können Ihre Rufnummer auch während der Vertragslaufzeit zu einem anderen Anbieter mitnehmen — dies ist Ihr gesetzliches Recht.
- Kündigung im Todesfall: Im Todesfall des Vertragsinhabers haben die Erben das Recht auf sofortige Kündigung ohne Gebühren.
Was passiert beim Wechsel zu einem anderen Anbieter während der Vertragslaufzeit?
Bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter vor Vertragsende können Gebühren für die vorzeitige Kündigung anfallen, je nach den vereinbarten Vertragsbedingungen. Telekommunikationsanbieter empfehlen, die Vertragslaufzeit zu erfüllen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Sie können Ihre Rufnummer jedoch jederzeit mitnehmen (Rufnummernmitnahme) — dieser Service ist gesetzlich geschützt und muss nach Vertragsende kostenlos sein.
Kann man den Tarif innerhalb desselben Vertrags wechseln?
In den meisten Fällen erlauben die Anbieter einen Tarifwechsel während der Vertragslaufzeit, dies kann jedoch eine Vertragsänderung und eine Überprüfung der finanziellen Bedingungen erfordern. Einige Anbieter ermöglichen ein kostenloses Upgrade auf einen höheren Tarif, während ein Wechsel zu einem günstigeren Tarif eine Bearbeitungsgebühr nach sich ziehen kann. Es wird empfohlen, den Kundenservice zu kontaktieren, um die verfügbaren Optionen zu erfahren.
Was ist der Unterschied zwischen Telekom-, Vodafone- und O2-Netzen?
Es gibt drei Hauptnetze in Deutschland:
- Telekom (D1): Beste Abdeckung und höchste Geschwindigkeit, aber die teuerste Option. Ideal für ländliche Gebiete.
- Vodafone (D2): Hervorragende Abdeckung in Städten, gute 5G-Geschwindigkeiten, mittlere Preise.
- O2 (E-Plus): Gute Abdeckung in Großstädten, niedrige Preise, wettbewerbsfähige Angebote.
Anbieter wie 1&1, Aldi Talk und Congstar nutzen die Netze dieser drei Unternehmen.
Welche Voraussetzungen gelten für einen Mobilfunkvertrag in Deutschland?
Für die Beantragung eines Mobilfunkvertrags in Deutschland benötigen Sie in der Regel:
- Gültigen Personalausweis oder Reisepass (zur Identitätsprüfung per Video-Ident oder Post-Ident).
- Meldebescheinigung — Nachweis Ihrer Adresse in Deutschland.
- Deutsches Bankkonto (IBAN) für die monatlichen Zahlungen.
- SCHUFA-Prüfung — die meisten Postpaid-Verträge erfordern eine Bonitätsprüfung. Bei negativer SCHUFA kann eine Kaution verlangt werden.
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